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Heutzutage ist in den meisten Haushalten die Verbindung mit dem heimischen Netzwerk über WLAN (Wireless Local Area Network – kabelloses lokales Netzwerk) Standard. Zwar ist es sinnvoll, nicht-mobile Geräte wie den Fernseher, die Spielekonsole oder den Desktop-PC klassisch über ein LAN-Kabel (wie z. B. Cat 5/6/7/8) zu verbinden, weil die Verbindung deutlich weniger anfällig für Störungen ist und in der Regel nach dem Einstecken des Kabels automatisch erkannt wird. Doch für tragbare Technik wie Smartphones, Tablets und Laptops besteht diese Möglichkeit häufig schon allein aufgrund fehlender Anschlüsse nicht.
Internetanbieter versprechen mit einem WLAN-Router überall in den eigenen vier Wänden Zugang zum Netz. Grundsätzlich definieren zwei Größen die Qualität der drahtlosen Internetverbindung: Zum einen das verfügbare Signal über den Telefon- oder Internetanschluss und zum anderen die Leistungsfähigkeit des Routers, der über Funk mit allen verbundenen Geräten kommuniziert. Um optimal per Funkverbindung über die verschiedenen Geräte auf das Internet zugreifen zu können, gibt es allerdings einige Tipps und Einstellungen, die man beachten sollte:
Die Faustregel lautet: Je näher ein Endgerät am Router ist, umso besser. Ein herkömmlicher Router ist theoretisch in der Lage, innerhalb von Räumlichkeiten etwa 50 bis 100 Meter weit zu funken. Im Netz lassen sich dutzendfach Tests finden, welcher Router die größte Reichweite hat – das allein sollte aber nicht das einzige Kriterium beim Kauf sein. Auch Stromverbrauch und der Funktionsumfang spielen beispielsweise eine Rolle.
Die Reichweite kann in der Praxis aber durch Bluetooth-Geräte, Mikrowellen, Fernseher oder einfach Wände und Decken beeinflusst werden. Selbst große Blattpflanzen stören aufgrund des Wassergehalts das Signal. Empfohlen wird deshalb, den Router zentral, erhöht und möglichst frei zu positionieren.
Dabei sollte der Router keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Viele Router geben beim Log-in über die IP-Adresse auf der Konfigurationsseite auch Auskunft über die CPU-Temperatur (CPU steht für central processing unit, den Hauptprozessor). Läuft die CPU zu heiß, mindert das ebenfalls die Qualität des WLAN-Signals.
Um auch langfristig das volle Potenzial des Routers zu nutzen, muss die sogenannte Firmware (fest in einem Gerät verankerte Software) aktuell gehalten werden. Moderne Router können diese automatisch aktualisieren, wenn sie entsprechend eingestellt werden.
Ein Router nutzt eine bestimmte Funkfrequenz und einen bestimmten Kanal. In urbanen Gebieten, beispielsweise in mehrstöckigen Wohngebäuden, können sich überlappende WLAN-Netze mit dem gleichen Funkkanal gegenseitig stören. Auch dazu können im Router-Menü entsprechende Einstellungen vorgenommen werden. In der Regel wird die Auslastung pro Kanal angezeigt: So kann man auf einen Kanal wechseln, der weniger verwendet wird.
Wer Funklöcher in der eigenen Wohnung oder im Haus aufspüren will, kann das praktisch beim Streamen hochauflösender Videos oder beim Herunterladen von Dateien testen. Aufschlussreicher sind aber Geschwindigkeitsmesser wie speedtest.net (englischsprachig). Alternativ haben auch viele Internetanbieter und Fachmagazine eigene Tests. Wer es ganz genau wissen möchte, kann sich die Verfügbarkeit und Signalstärke von Netzwerken in Kartenform von Heatmapper-Software (manchmal auch als WiFi Heatmap oder nur WiFi Mapper bezeichnet) ausgeben lassen.
Alle Einstellungen angepasst, die Router-Position ist perfekt und trotzdem reicht das Signal nicht? Dann kommen wahrscheinlich WLAN-Verstärker (auch WLAN-Repeater genannt) in Frage. Diese vermitteln die Daten zwischen Router und allen Geräten im Netzwerk. Sehr gute Verstärker können dabei automatisch den Frequenzbereich flexibel verändern (siehe Punkt 5) oder als Teil eines Mesh-Netzwerks dienen.
Standardmäßig sorgt in einem WLAN-Netzwerk ein Router für den Empfang. Im Falle eines Mesh-Netzwerks gibt es nicht mehr nur einen Zugangspunkt, sondern verschiedene Geräte, die die Übertragung gewährleisten und ein eigenes Signal erzeugen. Mesh steht für „maschenartiges Netz“. Dafür wird jedoch ein spezieller mesh-kompatibler Router benötigt.
Artikelbild: Aditya Singh via pexels.com
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