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D1 | Datenschutz

Hier erfährst du, was Datenschutz ist und was in einer Datenschutzerklärung steht. Es gibt auch Tipps, wie du prüfen kannst, ob deine Datenschutz-Rechte online respektiert werden.

  • DSGVO

    Die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat das Ziel, Datenschutzstandards in Europa zu vereinheitlichen. Laut der DSGVO sollte eine Datenschutzerklärung unter anderem übersichtlich und verständlich sein. Wenn auf einer Unternehmenswebsite deine Rechte nicht klar benannt werden und dir die Erklärungen sehr lang und kompliziert vorkommen, solltest du skeptisch werden.

  • Je nachdem, was für einen Dienst du im Internet nutzen willst, werden ganz unterschiedliche Daten von dir abgefragt. Das können deine Adresse oder deine Bankdaten sein. Aber darüber hinaus erhalten Websites noch mehr Informationen von dir. Welche können das sein?

    Kaufst du ein Buch online? Dann braucht der Händler sicherlich eine Lieferanschrift, um es dir zusenden zu können. Er braucht auch deine E-Mail-Adresse, um dir eine Bestellbestätigung oder eine Rechnung zu senden. Dein Geburtsdatum ist oft nötig, um sicherzustellen, dass du geschäftsfähig bist. Überlege dir aber immer, welche Informationen wirklich vom Händler benötigt werden. Ist das Buch zum Beispiel ein E-Book, also ein digitales Buch, braucht er deine Lieferanschrift eigentlich nicht. Ist es kostenfrei, braucht er auch keine Bankdaten von dir. Sind solche Angaben freiwillig, kannst du sie einfach ignorieren.

    Wenn du im Internet surfst, erheben Online-Anbieter technische Informationen, wie zum Beispiel den Browser, den du zum Surfen verwendest, oder wie lange du dir eine Webseite angeschaut hast. Das nennt man Tracking (Verfolgen). So können Unternehmen statistisch auswerten, wie beliebt ihre Seiten im Netz sind. Wenn du das einschränken willst, darfst du nicht die Cookies für die Statistik akzeptieren. Denn sie sorgen dafür, dass dein Surfverhalten auf der Website „verfolgt“ wird.

    Ein angebissener Keks mit einem Fragezeichen davor.
    Auf einem Smartphone ist die Zugriffsanfrage einer App zu sehen. Dort steht: App benötigt Zugriff auf: Kamera, Mikrofon, Sprecher und Kontakte. Darunter ist ein Bestätigungsbutton.

    Manchmal fragen Apps auf deinem Smartphone auch weitere Informationen ab, wenn du ihnen die Berechtigung dazu erteilt hast. Auf dem Smartphone fragt dich zum Beispiel deine Wetter-App nach deinem Standort. So erfährt aber auch das Unternehmen der Wetter-App, wo du dich aufhältst. Wenn du die Berechtigung nicht erteilst, zeigt dir die Wetter-App einfach das Wetter von irgendeinem Standort an. Du müsstest dann deinen Standort manuell eingeben, zum Beispiel die Stadt, in der du gerade bist.

    Online-Händler versenden gerne Werbe-E-Mails oder Newsletter, wenn sie deine E-Mail-Adresse zum Beispiel durch einen Onlinekauf bekommen haben. Wenn du die Mails nicht bekommen willst, musst du sie im Kunden-Portal abbestellen oder per E-Mail widersprechen.

  • Du bist dir unsicher, ob du beim Online-Shopping die Datenschutzerklärung eines Händlers akzeptieren solltest? Als Orientierungshilfe sind hier ein paar Fragen, die die Datenschutzerklärung des Unternehmens einfach und verständlich beantworten sollte:

    • Welche personenbezogenen Daten werden gespeichert?
    • Für welche Zwecke und für welche Zeiträume werden die Daten gespeichert?
    • Werden die Daten zum Beispiel an Partnerunternehmen weitergegeben?
    • Welche Sicherheitsmaßnahmen sind beim Unternehmen im Einsatz, um Daten vor kriminellen Zugriffen zu schützen?
    • Wer ist Datenschutzbeauftragte:r und kümmert sich um Fragen oder Anliegen zum Datenschutz vom Interessierten?

    Gibt es Unklarheiten bei einigen Antworten? Werden Fragen gar nicht beantwortet? Dann solltest du dich nach einer Alternative umschauen.

  • Du bist immer noch unsicher, ob du dem Onlinedienst vertrauen kannst? Die folgenden Fragen helfen dir bei einer ersten einfachen Einschätzung:

    Gibt es überhaupt eine verständliche und übersichtliche Datenschutzerklärung auf der Webseite?

    In der Regel findest du auf der Website des Anbieters einen Link ganz unten oder ganz oben in kleiner Schrift. Ist nichts zu finden? Finger weg!

    Werden deine persönlichen Daten benannt, die von dem Dienst gespeichert, weiterverarbeitet und möglicherweise weitergegeben werden?

    Wenn unklar bleibt, ob zum Beispiel Kontaktdaten oder technische Daten erhoben werden und wer sie erhält, ist das unseriös.

    Werden im Abschnitt „Zwecke der Datenerhebung“ für dich nachvollziehbare Absichten der Datenspeicherung genannt?

    Wenn nicht, könnte es sein, dass deine Daten zweckentfremdet und missbraucht werden, zum Beispiel zum Versand von Werbung.

    Gibt es einen Datenschutzbeauftragten, an den du dich wenden kannst?

    Wenn nicht, wirkt das Unternehmen nicht gut organisiert.

    Recherchiere im Netz nach Erfahrungsberichten oder Nachrichten zum betreffenden Onlineanbieter. Gibt es sehr viele aktuelle Berichte über Datenschutzverstöße, solltest du Abstand nehmen.

Mein Wissen üben Gelernt

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