DiFü-logo
Start Start
Bitte trage eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Bitte trage dein Passwort ein.
Passwort vergessen?

Mit einer registrierten E-Mail-Adresse kannst du deinen Fortschritt speichern.

Bitte trage eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Bitte trage ein Passwort ein.

Für die Ausstellung von Zertifikaten benötigen wir zusätzlich deinen Namen und dein Geburtsdatum.

Bitte bestätige unsere AGB um fortzufahren.

C6 | Fake News

  • Der Begriff „Fake News“ setzt sich aus den Wörtern „Fake“ (gefälscht) und „News“ (Nachrichten) zusammen. Fake News, auch Desinformation genannt, sind also Falschmeldungen, die bewusst fehler- oder lückenhaft sind. Besonders in sozialen Netzwerken und in Messengern finden diese Falschmeldungen Verbreitung. Oft sind sie politisch motiviert und geben Ereignisse einseitig wieder, um negative Stimmungen und Hass zu schüren.

    FAKE or FAKT, German for fact, on wooden blocks on newspaper
  • Lass dich von Fake News nicht verunsichern, sondern vertraue auf dein Gefühl, wenn zum Beispiel die Überschrift einer Nachricht besonders reißerisch formuliert ist und bei dir die Alarmglocken schrillen. Wenn du Zweifel am Wahrheitsgehalt einer Nachricht hast, achte auf folgende Indizien:

    Desinformation2

    Wer hat den Artikel geschrieben? Die meisten Meldungen im Internet erscheinen nicht anonym, sondern sind mit Namen gekennzeichnet – entweder dem vollen Namen oder zumindest mit einem Kürzel. Oft ergibt eine kurze Recherche, was für einen Hintergrund der oder die Autor:in hat und ob es noch weitere Texte von der Person gibt. Prüfe, wer oder welche Organisation die Behauptung verbreitet und welche Interessen sich dahinter womöglich verbergen.

    Schau dir die Inhalte genau an und recherchiere, ob es auch andere Quellen gibt, die über den Sachverhalt berichten. Du kannst dazu auch einfach die Überschrift in eine Suchmaschine eingeben. Wie stellen andere das Thema dar? Auf welche Quellen beziehen sie sich?

    Bei Fake News in sozialen Netzwerken hilft es zu schauen, seit wann die Person angemeldet und aktiv ist, wie viele Follower sie hat und wem sie selbst folgt.

    Du kannst auch kontrollieren, ob das Profil vom Netzwerk verifiziert wurde – erkennbar an einem Häkchen neben dem Nutzernamen. Aber Achtung: Bei X (ehemals Twitter) kann man eine solche Verifizierung auch kaufen. Und nicht alle vertrauenswürdigen Organisationen lassen ihr Profil auch offiziell verifizieren. Bei allen Hinweisen gilt: Auch ein vertrauenswürdiger Account ist noch keine Garantie dafür, dass die Nachricht keine Falschmeldung ist.

    Es gibt Websites, auf denen du Nachrichten auf ihre Echtheit überprüfen kannst und die dir weiterführende Informationen zum Erkennen von Fake News geben. Dazu gehören unter anderem der Faktenfinder von tagesschau.de sowie die Angebote von Mimikama und CORRECTIV.

  • Wenn fremde oder dir bekannte Personen, Schüler:innen oder Kolleg:innen Fake News in sozialen Netzwerken oder Messengern teilen, solltest du sie darauf hinweisen. Vielen passiert das nämlich versehentlich, wenn sie fremde Beiträge ungeprüft weiterverbreiten. Veröffentlicht jemand wiederholt und gezielt Fake News, kannst du diese Person online meiden, indem du ihr nicht mehr folgst oder sie blockierst.

    Bei sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und X (ehemals Twitter) kannst du Fake News direkt bei den jeweiligen Beiträgen melden. Oft verbirgt sich die Option hinter einem Drei-Punkte-Menü.

    Übrigens: Das Projekt DigiBitS von Deutschland sicher im Netz e. V. bietet gemeinsam mit seinen Partnern Weitklick, Medien in die Schule und fragFINN konkrete Unterstützung für Lehrkräfte, z. B. mit der Initiative Schule gegen Fake News.

Mein Wissen üben Gelernt

Frage 1 | 5
  -  
Teilprüfung starten